“Lauter Pappnasen”

By Stefanie Galla · March 9, 2008
Man muss diesen Schwachsinn einmal im Detail analysieren. Denn dann erst wird deutlich, welch absurde Karnevalsveranstaltung seit Monaten aufgeführt wird. Um den Lohn der Beschäftigten bei der Deutschen Post allen Wettbewerbern aufzwingen zu können, hatte der damalige Chef Klaus Zumwinkel sich flugs fiktiv zum Arbeitgeberverband erklärt und mit seinen als Gewerkschaft verkleideten Betriebsräten einen Tarifvertrag vereinbart. Das hat dann Pin & Co, die Konkurrenten der Post, auf den Plan gerufen, die sich unter Führung von Ex-Arbeitsamtschef Florian Gerster ebenfalls als Verband und Gewerkschaft camouflieren mussten, um das Monopol der Post AG zu bestreiten - und einen eigenen, niedrigeren Mindestlohn zu fordern. Bedürfte es noch eines Beweises, dass Gewerkschaften und Arbeitgeber sich als Kartell verbünden, um Verträge zu Lasten Dritter zu machen, hier wäre er erbracht. Lauter in Paaren geordnete Pappnasen laufen durch die Tariflandschaft.

Den vollständigen Kommentar in der FAZ zu der “Perversität des Karnevals” finden Sie hier.

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Comments

One Response to ““Lauter Pappnasen””

  1. Mindestlohn stoppen, aber richtig « CSU - näher am Menschen on March 9th, 2008 11:12 pm

    […] dieser kurze, im Detail jedoch nicht nur Juristen erhellende erhellende Kommentar aus der FAZ (via TF) gewidmet: Man muss diesen Schwachsinn einmal im Detail analysieren. Denn dann erst wird deutlich, […]

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